This is my way – Tony Waidmann

Menschen und Selbstbestimmung sind meine Berufung. „Sage nie das kann ich nicht, man kann alles will’s die Pflicht, man kann alles will’s die Liebe, wenn man sich im Schwersten übe“, so steht es von Kindheit an in meinem Poesiealbum auf Seite eins. Unter einem cholerischen Vater und Leistungszwang von klein auf, war gewaltfreie Kommunikation ein Fremdwort. Es entwickelte sich in mir recht früh der Wunsch andere zu schützen. So war mein Weg ausgerichtet. 

Nach meiner Konzernerfahrung im Textileinzelhandel (Verkauf und zentraler Einkauf) und meiner Industrieerfahrung als Verkaufsleiter in drei Textilunternehmen gründete ich im Jahr 1978 meine eigene Firma. Die Herstellung von Kinder- und Jugendbekleidung, Mode anders als andere, erfüllte mich – bis im Jahr 1995 mein Privatleben am Boden lag. Ein herber Verlust, ich hatte versagt. Ich hatte gelernt, dass es mir als Unternehmer gut gehen musste damit es auch meiner Firma und den Menschen darin gut ging. Dieses Erlebte gab mir die Kraft zur Veränderung, bevor ich womöglich andere und mich unglücklich machen würde. Das war ich auch meinem Faible „Mensch“ schuldig. Mitarbeiter sind der Grundstein, um die unternehmerischen Herausforderungen bewältigen zu können. Denn das Gefühl allein zu sein macht krank. 

You’ll never walk alone, das war mein neues Ziel. Ich entschied mit all meinem Wissen, meinem Können und der internationalen Erfahrung den Kollegen in den KMU als Vertrauensperson zur Seite zu stehen. Nach meinem Lebensmotto „Hoffnung ist keine Strategie“ stärkte und stärke ich meine Kunden im Erfolg und in der Krise. Ich lasse nicht zu, dass die Droge Angst beim Chef Platz bekommt. Er muss seinen Traum, immer stabil im Markt zu stehen, leben. Meine Kompetenz war und ist ihm in erster Linie zur Erreichung seiner Ertragsziele zur Seite zu stehen. Ein Unternehmen braucht nicht nur Fachkompetenz, sondern auch hohe Identifikation. 

Allein der Gedanke daran, dass jede Person ein anderes Individuum ist, die Mentalitäten unterschiedlicher Herkunft und Generationen real sind, erzeugt Höchstanspruch an die Unternehmenskultur. Ausgerechnet am Arbeitsplatz, wo es in erster Linie um Ertrag, Leistung und Qualität geht, soll all das unter einen „Hut“ gebracht werden. Diese Umsetzung war und ist immer noch ein Tanz auf dem Drahtseil. Doch ich liebe diesen Tanz. Man muss Menschen mögen. Oder man lebt weiter in Überlastung und Unzufriedenheit.

Ich war als Textilproduzent früher auch nicht besser. Dafür hatte ich nie Zeit. Zum Beispiel ging ich zur Bank und fragte um Geld. Was mich die Banker dabei „lehrten“, war nervig und emotional. Doch es führte mich zur Lösung. Diese wurde zu einem ganz, ganz wichtigen Baustein in meinem Tun als UnternehmeR-Berater und Generationstrainer. Meine Kunden fragen nicht mehr nach Geld, sie bekommen es als Geschäftspartner. Deshalb gründete ich im Jahre 1999 eine zusätzliche Firma finApart gesellschaft für Finanzdienstleistungen mbh. Noch heute schaue ich mit wehem Herzen zu, wie die Menschen gutgläubig über den Tisch gezogen werden und die Wahrheit nicht erkennen wollen. Gerade deshalb stehe ich mit meinem kleinen Team bis heute für Mensch und Geld an der Seite des Unternehmers m/w und seinem Umfeld

Im Jahr 2010 zertifizierte ich mich beim Fraunhofer IPK als Moderator für WissensBilanz. Dieses Tool ist meine Faszination.  Zwischenzeitlich habe ich es mit meiner Mannschaft erweitert und zum Alleinstellungsmerkmal „Firmen-BlackBox“ geformt. Mit der Erstellung einer Firmen-BlackBox werden Unternehmen erfolgreich! Mit dieser Methode kann jeder Unternehmer m/w die Wünsche und Träume von Ertrag und Stabilität erfüllen. Nur die Transparenz einer Firmen-BlackBox zeigt die Wunden, integriert die Mitarbeiter aller Hierarchien sowie Generationen und schafft die Emotion der Wertschätzung.

Wo andere an Rente denken, erfüllte sich Anfang 2020 ein Traum. Mein Sohn trat nach Studium und gesammelter Fremderfahrung als Mitgeschäftsführer in meine Firma ein. Mit unserem Team und Netzwerk verkörpern wir nunmehr das aktuelle Zeitgeschehen in den Themen Krisen bewältigen, Zukunft gestalten, Gewinne sichern, Generationen integrieren, Resilienz stärken, Führung durch Teaming und Nachfolge lösen. Wieder kann ich den Unternehmern versichern: You’ll never walk alone! Mit unseren Referenzen und unserer Erfahrung aus über 250 KMU-Beratungen geben wir eine Erfolgsgarantie für unsere Kunden. Ich habe ein großartiges Gefühl dabei und eine Wahrheit an alle: Zum TUN gibt es keine Alternative! 

„Nur wenn es dem Unternehmer (m/w) gut geht, geht es auch seinem Unternehmen und den Menschen darin gut“

Tony Waidmann

Alessandro Waidmann

Kein Wochenende und kein Urlaub ohne, dass die Firma präsent war. Chef zu sein wie Papa, das wurde zum Enthusiasmus. Ich liebte bereits als Schüler das Mitwirken in der Firma, die Kundenberatungen und auch die geschäftlichen Reisen mit Papa in andere Länder. Die Themenwelt der Unternehmensberatung nahm mich in ihrer Komplexität gefangen. Die Selbstbestimmung als Entscheider prägte mich ebenso wie die Aufgabe der Menschenführung mich faszinierte. Ausgerechnet dort, wo der Unternehmenszweck Nummer eins „Gewinne erzielen“ lautet, sollen Menschen verschiedener Denkart und Abstammung das Miteinander im Konsens gestalten. 

Diese Erkenntnis wirkte wie eine Harpune auf meinen weiteren Weg. Ich entschied mich sehr engagiert für die Studiengänge Unternehmensführung (B.A.) mit Auslandssemester in USA und Management (M.Sc.). Den Master absolvierte ich berufsbegleitend, denn ich wollte mit der schnellen Fortentwicklung praxisnah Schritt halten. Parallel ließ ich mich vom Fraunhofer IPK zum Moderator WissensBilanz zertifizieren. In dieser Phase reifte in mir der Gedanke später mal in das Unternehmen meines Vaters einzusteigen. 

Dazu brauchte ich jedoch praktische Fremderfahrung und das möglichst in unterschiedlichen Fachbereichen und Branchen. So sammelte ich als Geschäftsleitungsassistent in einem großen Ingenieur Unternehmen in der Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen Praxis. Eine Verantwortlichkeit, die mir klar aufzeigte, was Systematik und Systeme für eine hohe Bedeutung haben, um höhere Erträge zu erzielen.
Mein nächster Fokus galt einem Industrieunternehmen. Dabei stellte ich mich den Aufgaben und Pflichten eines kaufmännischen Leiters. Meine Begeisterung für Geld und Mensch waren meine Verantwortung. Ein WOW-Effekt war in diesem Schritt zu erleben, was Dissens zwischen Technik und Kaufmann bewirkt. Den letzten Schliff zur Qualifikation für das Consulting kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) holte ich mir als Sales Consultant im Headhunting. Mitarbeiter finden und binden eines der wohl wichtigsten Themen der Zeit. Als High Performer bewies ich mein Talent nicht nur im Verkauf, sondern auch im Recruiting und optimalen Matching. Dieser Erfahrungsabschnitt war für mich auch ein persönliches Highlight, weil das Verkaufen und die Neuakquise für mich Unternehmenspflicht Nummer eins sind. Ich widmete mich durch zusätzliche Fortbildungen, den Anforderungen, welche Verkäufer heutzutage im Schlaf beherrschen müssen. Ich nenne es Kundenversteher und auch das will ich weitergeben.

In all diesen Positionen erfuhr ich, dass es mit Geld und Mensch allein nicht getan ist. Mit dem Vorteil der Generation Y zu entstammen, ging mir das Licht auf, das für eine sichere Zukunft und zufrieden stellende Gewinne, die Bedürfnisse der heute tätigen Generationen zu lösen und zu integrieren sind. Das erzeugte in mir grossen Reiz, welchen ich mit Freude annahm, beide Seiten ergebnisorientiert zur Einheit zu machen. Denn um die Kernaufgabe des Unternehmers zu erfüllen, nämlich eine gute Ernte einzufahren und hohe Effektivität zu erzielen, braucht es im War for Talents die Win-Win-Situation. Ganz zu schweigen vom täglich gespürten Druck des Fachkräftemangels und das Erfordernis nur die Besten zu bekommen und zu behalten. 

Mit all diesen Erfahrungen und erarbeiteten Kompetenzen ausgestattet, trat ich zu Anfang dieses Jahres als Mitgeschäftsführer und sich zu qualifizierender Nachfolger in das väterliche Unternehmen ein. Ab sofort selbst mit federführend den Kunden im Gleichschritt zu ihren Aufgaben zu folgen und mit Triebfeder sein zu können, ist die Erfüllung dessen, was in mir eine richtige Leidenschaft auslöst.

Aus der Familien- und Fremderfahrung weiß ich, was sich jeder Unternehmer im Herzen wünscht, angst- und sorgenfrei in die Zukunft schauen zu können und seine unternehmerische Selbstbestimmtheit zu erhalten bzw. aktuell wieder zu erlangen. Dieses wird ihm wirksam und schnell gelingen, wenn er die Generationen mit Transparenz und Wertschätzung, durch Vertrauen und Einforderung von Verantwortung, emotional an sich bindet. Deshalb positioniere ich mich mit meinem Vater und unserem Team in der Spitze als Generationstrainer. Wir verbinden Menschen durch unsere Black-Box-Methode und unsere authentische Verkörperung der in den Unternehmen vorherrschenden Situationen. Mit meiner Leidenschaft für eine sichere Unternehmenszukunft sorge ich dafür, trotz New Work und Worklife Balance, meine Generation und die nachfolgenden an das Existenzielle, die Firma, heranzuführen und zu harmonisieren.

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